Am kommenden Wochenende stehen für den TV Lunkhofen gleich zwei Partien auf dem Programm. Bei den Auswärtsspielen in Kloten gegen Züri Unterland und in Amriswil geht es für den TV Lunkhofen um Sein oder Nichtsein. Mit zwei Siegen könnte man sich eine ausgezeichnete Ausgangslage für das mögliche Erreichen der Finalrunde schaffen. Sollte man als Verlierer vom Platz gehen, so würde man im Mittelfeld der Tabelle untergehen. Die NLB-Ostgruppe ist sehr ausgeglichen. Während Galina Schaan und Amriswil wohl die Finalrunde erreichen werden, kämpfen mit Lunkhofen, Züri Unterland, Appenzell und Andwil gleich vier Teams um den dritten Platz hinter den beiden Topteams der Liga. Umso wichtiger sind Punkte in den Direktduellen.

In einem solchen Duell treffen die Kellerämter am Samstag auf den starken Aufsteiger Züri Unterland. Die Zürcher, gegen welche der TV Lunkhofen das Hinspiel mit 1:3 verloren hat, verfügen über ein junges und talentiertes Team. Sie zeigen aber auch alle Attribute einer Mannschaft welche über wenig Erfahrung auf nationaler Ebene verfügt. So sind die Resultate des Teams sehr unterschiedlich. Dennoch hat das Team von Coach Ernst Rüdisüli das Potential um in die Finalrunde vorstossen zu können. Lunkhofen wird sich im Vergleich zum Hinspiel steigern müssen, wenn man in diesem „Finalspiel“ um den Einzug in die Finalrunde siegreich sein möchte. Spielbeginn zu dieser für beide Teams kapitalen Partie ist am Samstag 12.12.2009 um 15.30h in der Ruebisbach-Halle in Kloten.

Gut 24 Stunden nach der Partie gegen Züri Unterland steht für den TV Lunkhofen am Sonntag um 16.00h das Nachtragsspiel in Amriswil auf dem Programm. Die Thurgauer, gegen welche Lunkhofen bereits letztes Wochenende antrat, sind genau das Gegenteil der Zürcher. Denn spricht man in der NLB-Ostgruppe von Erfahrung, so spricht man vom TV Amriswil. Dies zeigte sich auch letzten Samstag. Amriswil war das beständigere Team und siegte souverän mit 3:0 gegen den TVL. Lunkhofen brennt auf eine Revanche und möchte im Rückspiel zeigen, dass das Resultat im Hinspiel zu deutlich ausgefallen ist. Dazu benötigt man aber mehr Konstanz. Dies sieht auch Trainer Christian Kron so. „Wir haben gut gespielt und müssen uns nur den Vorwurf machen, dass wir in den entscheidenden Momenten zu wenig kaltblütig agiert haben. Dies müssen wir noch ändern um am Schluss auch solche Partien erfolgreicher gestallten zu können.“