Yeah!Nach der vielversprechenden Leistung in der Meisterschaft beim Heimspiel gegen Einsiedeln reisten die Lunkis zuversichtlich an den Cup-Sechszehntelfinal, welchen man auswärts bei Emmen-Nord, einem NLB-Team der Westgruppe, bestritt.

Es galt, die gute Leistung gegen Einsiedeln zu bestätigen und sich für die Runde der letzten 16 im Schweizer Cup zu qualifizieren. Der Start ins Spiel verlief aus Sicht des TVL sehr harzig, man war unkonzentriert und scheitere im Side-Out ein ums andere Mal an der starken Defence des Gegners. Die langen Ballwechsel wurden meist von Emmen-Nord gewonnen, und so überraschte es nicht, dass der erste Satz an das Heimteam ging.

 Wer nun auf eine Reaktion Lunkhofens wartete, musste sich vorerst gedulden. Auch im 2. Durchgang fanden die Kellerämter nicht zu ihrem Spiel und mussten diesen deutlich abgeben.

 Nun stand Lunkhofen mit dem Rücken zur Wand, eine Reaktion war dringend gefordert! Coach Thomas Abt motivierte seine Spieler, und so startete Lunkhofen kämpferisch in den 3. Satz. Man agierte nun überall zwingender, auf solide Side-Outs folgten erfolgreiche Blockpunkte und Service-Winner. Man liess Emmen keine Chance und sicherte sich den 3. Satz.

Nun wusste man, was es braucht, um gegen Emmen zu bestehen. Es gelang Lunkhofen, mit einer guten Leistung im 4. Durchgang das alles entscheidende Tie-Break zu erzwingen.

Das Tie-Break gestaltete sich über weite Strecken ausgeglichen. Nach einem starken Block waren es die Lunkis, welche beim Seitenwechsel mit einem Punkt in Front lagen. Lunkhofen agierte nun abgeklärt und zog sein druckvolles Angriffsspiel bis zum Schluss durch. Mit 15:13 sicherte man sich den hart erkämpften Sieg im Tie-Break.

 Lunkhofen kann somit auf ein resultatmässig gelungenes Wochenende zurückblicken. Leider verletzte sich jedoch der eben erst genesene Gianni Wyler beim Match gegen Einsiedeln am Oberschenkel (Zerrung). Gegen Volley Emmen-Nord wurde er von Junior Michael Herger ersetzt, welcher sich nach einer unglücklichen Aktion im 2. Satz jedoch am Fuss verletzt hat. Zu guter Letzt kam somit Sebastian Hagenbuch zum Einsatz auf der offensichtlich gefährlichen Position des Diagonalspielers. Er überstand den Einsatz unbeschadet.

 Wir hoffen auf eine baldige Genesung unserer „im Kampf Gefallenen“ und blicken zuversichtlich auf die weiteren Spiele der Qualifikationsrunde.